KLÁRA KOLONITS

(Dramatischer Koloratursopran // Soprano drammatico d’ agilità)

 

…eine vollkommene Operndiva!

 

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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebes Opernpublikum!

In unserem vierteiligen neuen KlassikFestival Schloss Kirchstetten-Blog möchten wir Ihnen vier herausragende Sopranistinnen vorstellen bzw. in Erinnerung rufen, die in den vergangenen Jahren die sommerlichen Opernproduktionen und fallweise auch die jeweiligen Konzertprogramme unseres Festivals maßgeblich geprägt und stets für Furore gesorgt haben.

Am Anfang dieser Blog-Reihe steht nun die ungarische Sopranistin Klára Kolonits, die international tätige vielseitige Solistin der Ungarischen Staatsoper Budapest.

Ihr schier grenzenloses Bühnenrepertoire erinnert einen an die legendären Operndiven des italienischen Belcanto.

Als Alleskönnerin lässt sie sich in keine Schublade stecken. Dennoch könnte man festhalten, dass ihr aktuelles Kernrepertoire aus den großen Mozart’schen Fachpartien eines Dramatischen Koloratursoprans, div. Belcanto– und Verdi-Heldinnen, sowie auch den besonders anspruchsvollen Frauengestalten Ferenc Erkels [Anm: Ferenc Erkel, ung. Komponist und Gründungsvater der ung. Nationaloper] besteht.

Klára debutierte 2009 in einer ihrer Paraderollen, der Titelpartie von G. Verdis La Traviata, beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten und verbuchte dabei zurecht einen überregionalen Erfolg.

In den Sommermonaten 2011 und 2012 erlebte das Kirchstettner Opernpublikum sie überdies als feurig-temperamentvolle, virtuos-kapriziöse Rosalinde (J. Strauß jun., Die Fledermaus) – eine weitere musikalische Visitenkarte der Sängerin und anschließend auch als ausdrucksstarke und stilsichere Contessa (W.A. Mozart, Le nozze di Figaro). (Die Partie der Contessa dürfte diese vielseitige Sängerin vorerst zum letzten Mal in Kirchstetten gesungen haben, nachdem sich der Fokus ihres Bühnenrepertoires mittlerweile immer mehr auf die bravourösen und dramatisch timbrierten Belcanto-Heldinnen verlagert hat.)

 

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Zu den besonderen künstlerischen Höhepunkten ihrer Karriere in der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart zählen zweifelsohne ihre CD-Aufnahme (»Belcanto reloaded«), ihr Rollendebut als Mária Bátori in F. Erkels gleichnamigem Erstlingswerk, einer ungarischen Opernrarität und die frenetisch gefeierte Neuproduktion und Aufführungsserie von G. Donizettis Lucia di Lammermoor [Anm. Urfassung!] an ihrem Stammhaus in Budapest.

Das Repertoire ihrer ArienCD lässt sich auch als eine Art »Hommage à Belcanto« bezeichnen, da sie auf diesem Album – gemäß der Tradition der großen Belcanto-Diven Italiens – ein atemberaubendes Rollenspektrum von Rosina (G. Rossini, Il barbiere di Siviglia) in deren Fassung für Bravourkoloratursopran über die Titelpartie von Anna Bolena (G. Donizetti, »Anna Bolena«) bis hin zu Lady Macbeth (G. Verdi, »Macbeth« / Urfassung!) interpretiert.

 

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Es war uns stets eine große Ehre und Freude mit Klára Kolonits zusammenzuarbeiten, die seit ihrem Kirchstettner Debut zweifelsohne auch zu jenen Publikumslieblingen zählt, die man schlicht und einfach als Publikumsmagnet bezeichnen kann!

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Cs.N.

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